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Dänemark 2012

(Von der guten Miene Inga)

 

In Sommer 2012 hatte das Flatwater-Mobil richtige Surfer-Bus-Formen angenommen. Es wurde also Zeit für eine weitere Flachwasserreise. So wurde von Sander und Inga der Plan geschmiedet in den hohen Norden nach Dänemark zu reisen. Ende Juli ging es also los mit unserem Freund Stef Wörner (Airush Deutschland). Das Ziel war es viele, viele Flachwasser-Spots zu finden.

 

 

 

Doch zuerst gab es einen Zwischenstopp in St. Peter-Ording, wo wir eine gute Flachwasser Session in der Lagune hatten. Am nächsten Tag ging‘s weiter zum Ringkøbingfjord, Dänemark, wo wir noch einige Freunde aus der Schweiz trafen. Am Ringkøbingfjord hatten wir in Kloster bei Südwestwind feinste Flachwasserbedingungen. Wir hatten zwei wirklich gute Tage mit konstantem Wind. Inga lies Raley to blinds raus und übte am Back to blind, aber das endete meist damit, dass sie sich nur übelst maulte. Sander rockte den Fjord ordentlich mit massiven 313s. Aber dann starb leider der Wind. Wir beschlossen ein wenig weiter nördlich nach Agger zu fahren. Dort fanden wir auf einer Düne direkt am Strand einen der schönsten Orte überhaupt um die Nächte zu verbringen und ordentliche Strandpartys zu schmeißen. Sorry Jungs, wird leider nicht verraten wo genau. Dort konnten wir zelten, grillen und in der Sonne entspannen. Wir hatten totales Glück mit dem Wetter. Es war vor allem sonnig und warm genug um die Sonne in einem Bikini oder Boardshorts zu genießen – überhaupt nicht, was man so von Dänemark erwartet. Wir kiteten den Südwestenwind in Krik 1, in der Nähe von Agger, wo wir flaches Wasser erwartet hatten, aber leider enttäuscht wurden. Der Wind hätte etwas weiter westlich kommen müssen, aber so hatten wir ziemlich choppy Bedingungen. Aber das macht nichts, der Wind war wirklich gut, so dass wir dennoch eine gute Session hatten.

 

   

 

Aber wir haben mal wieder was gelernt: Wenn man nicht mit den Bedingungen zufrieden ist, nicht vergessen einfach mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Denn es gab nur ein paar hundert Meter entfernt eine Landzunge, die ein wirklich schönes Flachwasser produzierte (Krik 2). Sander hatte es entdeckt und versuchte es mit den Worten „Mein Flachwasser“ für sich zu beanspruchen. Leider fanden wir Krik 2 erst am Ende des zweiten Tages. Auch wenn wir bereits sehr müde vom Rocken waren, hatten wir dennoch noch eine fette Abendsession.

Die nächsten zwei Tage hatten wir kein Wind, aber das gab uns die Chance, unsere Gräten und Müden knochen auszuruhen. Dann drehte der Wind auf Nordwest und es wurde wirklich stark und böig. Wir wollten dann die Wellen in Klitmøller surfen. Für Inga war der Wind zu stark und so musste sie am Strand bleiben und den Jungs beim Abrocken der massiven Wellen zuschauen.

 

 

In der zweiten Woche fuhren wir wieder zum Ringkøbing Fjord, weil wir wieder flaches Wasser reiten wollten. Aber der Wind in den Fjord war überall böig und es gab keine guten Flachwasserbedingungen. Also gingen wir in Hvide Sande in die Welle, wo Inga nach nur 15 Minuten einen massiven Crash mit einer Welle hatte. Ouuuuutcccchh. Dann doch lieber Flachwasser.

 

Am nächsten Tag haben wir versucht Bork Havn zu kiten, aber das Wasser war wirklich choppy und der Wind böig. Also beschlossen wir unser Glück noch einmal im Norden zu versuchen und fuhren nach Thorsminde. Das Wasser dort war flach – wirklich flach. Und seicht! Es war nur ein wenig tiefer als die Knöchel. Hmmmm. Und der Wind war sehr böig. Hmmmmm. Muss nicht sein.

Wir fuhren dann zurück nach Hvide Sande und hatte eine weitere Ausnahme von unserer Mission Flachwasser zu finden und hatten Spaß in den Wellen. Den Tag mit einem massiven Grillgelage ausklingen.

 

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Die Windvorhersage sagt dann wieder Südwesten Wind an, also entschieden wir uns in unserer dritten und letzten Woche die Westküste verlassen und in den Süden nach Kegnæs zu fahren. Dies ist eine wunderbare Flachwasserlagune bei dieser Windrichtung in der wir ordentlich rocken konnten

 

Der Wind im Süden war schneller wieder weg als wir gedacht haben, so dass wir wieder zurück zum Ringkøbing Fjord sind um dort unsere letzten Tage bei Leichtwind zu verbringen bevor uns das Flatwater-Mobil wieder nach Hause fuhr. Insgesamt muss man sagen, dass wir bei Hammer Wetter drei super Wochen im Norden hatten.

 

Fotos