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Welcome to Mama Africa

(Sander, Inga)

 

2000 km und ein paar Kitestunden später hat uns der Bulli wohl behütet nach Marokko

gebracht. Beim Anblick von Eselkarren und pflügenden Pferden meint man die Zeit sei stehen geblieben. Die Kontraste zwischen modern und antiquarisch, aber auch zwischen arm und reich sind sehr krass hier.

 

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Der erste Stopp war ein kleines Fischerdorf namens Moulay Bousselham, wo uns eine Flussmündung mit einem Flat erwartet hat. Da es erstmal keinen Wind hatte, konnten wir die kulinarischen und kulturellen Köstlichkeiten und Gepflogenheiten Marokkos erkunden. So machten wir auch gleich die Erfahrung, wie wichtig es ist um Preise zu feilschen und den vereinbarten Preis auch in den Sand zu schreiben, so dass es dabei nicht zu Unstimmigkeiten kommt. Letztendlich hat aber alles geklappt und wir sind mit einem Fischerbötchen zum Spot und zurück gekommen. Leider hat es dort nur für eine Session mit dem 15er gereicht und so sind die drei Tage, die wir in Moulay Bousselham verbracht haben, eher zum Strandurlaub geworden.

 

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Da wir auch in den nächsten Tagen keinen Wind mehr haben sollten, haben wir beschlossen weiter zu reisen. Nach einem kurzen Zwischenstopp in der hektischen Stadt Casablanca und der Besichtigung der zweitgrößten Moschee der Welt (etwas Kultur muss sein), ging es nach Oulidia, wo uns natürlich auch ein Flat erwartete.

 

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Am nächsten Tag wurden wir nach der ganzen auf Wind Warterei mit reichlich Wind belohnt und wir konnten zwischen Anglern, Badegästen und Booten eine ordentliche Session mit einem geilen Flat abhalten. Am Abend gab es lecker frisch gefangenen Riesengarnellen und Couscous für die müden Kiterlein.

Am nächsten Tag sah die Vorhersage noch mal super aus. Also zogen wir mit vollem Equipment los zum Filmen und Fotografieren da die Kulisse und der Spot echt cool waren, aber der liebe Allah wollte uns lieber mit einem weiteren Badetag segnen, also wurde es wieder nichts mit Bildern vom Kiten. Nächstes Mal dann hoffentlich….

Da die Vorhersage für die nächsten Tage wieder nicht so gut ausschaute (dieses Schicksal scheint uns auf dieser Reise öfter einzuholen), haben wir beschlossen am nächsten Tag früh morgens abzureisen, 200 km südlich nach Essaouira, wo wir nachmittags noch eine fette Session mit Wind und Waves hatten. Doch davon beim nächsten Bericht mehr….