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La Batterie malade… La batterie morte…

(Inga)

 

Noch in Leucate, unserem ersten Tourstopp, ereignete sich der erste Zwischenfall mit dem Bulli: Die zweite Auto-Batterie wollte nicht mehr so recht und so saßen wir ohne Kühlschrank, Wasserversorgung und Licht da. Inga musste ihre tiefsten Französisch-Kenntnisse auspacken um dem Typen von der Autowerkstatt zu verklickern, dass die Batterie nicht mehr richtig funktionierte: „ La Batterie malade.“ Der erste Automechaniker (Bosch-Werkstatt) fand den Fehler nicht, doch nach endloser Odyssee fanden wir endlich einen, der auch was von seinem Handwerk verstand. Nach kurzem Test stelle er fest: „Batterie morte…“

So ein Mist. Nun ging die große Suche nach einer neuen Batterie los, da die Gelbatterie (400-600 €), die wir wollten, nirgends vorrätig war und drei Wochen Lieferzeit hatte. Nach drei Tagen Suchen gaben wir auf und haben eine andere gekauft, was unserer Reisekasse jedoch nicht sehr gut tat.  😥

 

Zwischendurch hatten wir immer mal wieder Zeit für eine ordentliche Kitesession am Teleski und auch in La Palme bei feinstem Flachwasser. Leider sind die Temperaturen in den tiefsten Keller gefallen (tagsüber 7° Grad bei 8 Windstärken), obwohl der Sander der guten Miene im Süden viel Sonne versprochen hatte. Also entschlossen wir uns weiterzuziehen und so fuhr uns unser Bulli an einer traumhaft Küstenstraßen an Weinhänge vorbei durch die Pyrenäen. Etwas Kultur sollte auch nicht zu kurz kommen. In Cadaques dem Wohnort von Salvador Dali machten wir einen Zwischenstopp, doch das Reisebudget langte nur für einen Blick über die Mauer und den Museumsshop. Doch für Tapas-Essen hat es gereicht, wobei die Größe des Miniatur-Essens uns dann doch sehr amüsiert hat und nichts für unseren Hunger war.

 

Dann ging es nach Rosas, wo wir einen Flatwater-Spot an der Hafenmole abchecken wollten, aber es war uns südländischen Surfertypen einfach zu kalt. Deswegen entschlossen wir uns direkt weiter nach Barcelona zu fahren, wo wir die Nacht auf einem Campingplatz in einem Vorort (El Masnou) verbrachten. Morgens wachten wir auf und die Sonne schien uns ins Gesicht. So muss das sein. 😛  Nun geht es auf, Barcelona abchecken.  😯