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Bericht über die letzten paar Tausend Kilometer

(von Inga)

 

Ja, ja, wir haben lange nichts mehr geschrieben, sorry. Aber wir sind ja auch im Urlaub 😉

Nachdem wir also ein paar Tage in La Palmyre verbracht haben, hat uns der Regen von dort vertrieben. Nach ausgiebiger Beratschlagung und langer Sessions im McDonald‘s-Internet auf der Suche nach guten Spots mit Wind, beschlossen wir Nordfrankreich auszulassen und ein paar Tage mal etwas anderes zu tun als zu Kitesurfen. Die Wahl fiel auf „Liebesurlaub in Paris“. Zuerst machten wir einen Stop in Versailles und haben uns den Spiegelsaal und den Schlossgarten angesehen.

 

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Am nächsten Tag hieß es dann Paris. Mit dem Zug ging es vom Campingplatz in die Stadt. Angefangen haben wir bei der Notre Dame-Kirche, sind dann beim Louvre vorbei, wo wir lecker speisten und lustige Asiaten beobachtet haben. Im Park vom Louvre hielten wir dann ein kleines Schläfchen in der Sonne. Es war super heiß und wir hatten mit unseren langen Hosen und Pullis das Wetter vollkommen falsch eingeschätzt. Aber lieber so als anders 😉 Anschließend schlenderten wir die Champs-Elysee entlang, ließen uns zu etwas shoppen verleiten und sagten dann dem Triumphbogen „Hallo“. Den Sonnenuntergang wollten wir ganz romantisch auf dem Eifelturm verbringen, aber die Sonne wollte einfach nicht untergehen…. Doch Sander hatte sich nach dem ganzen Treppen steigen ein Bierchen verdient (allerdings bei 5,50 Euro für 0,2 l…).

 

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Nach der ganzen Romantik wollten wir aber doch wieder kiten. Der nächste Stopp hieß dann Brouwersdam, Niederlande, wo wir Max, den wir ganz am Anfang unserer Reise in Leucate kennen gelernt haben, wieder getroffen haben und mit ihm ordentlich gerockt haben. Wir waren total überrascht, wie warm es dort oben ist. Das erste Mal von unserer Reise konnte man gut einige Stunden im Shorty kiten. So gefällt uns das :-)

Der Brouwersdam ist dann doch etwas kabbelig, deswegen wollte das Team Flatwater noch etwas Flachwasser in Holland abchecken.

 

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Wir bekamen den Tipp, dass es in Zand Motor eine neue künstlich angelegte Lagune gibt. Die Windrichtung hat gepasst, also ging es ab nach Den Haag. Der Spot war super, direkt neben dem FKK Strand gelegen, hihi, doch auch unter der Woche bereits sehr voll. Trotzdem hatten wir dort viel Spaß, auch wenn Sander die meiste Zeit schlafend im Auto verbringen musste, da er sich bei der Regensession in La Palmyre eine üble Erkältung eingefangen hat.

Der nächste Stopp hieß dann Workum um unseren Schweizer Freund Tobi und seine Freundin Alice zu besuchen, die dort Urlaub machen.

 

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Wir hatten eine ganz gute Session bei Leichtwind. Sander hat sich ein neues Board rausgelassen und er hat so doppelte Motivation zu rocken.

Das Wochenende näherte sich uns so hieß es für uns die Niederlande zu verlassen und nach St. Peter Ording zum Worldcup zu pilgern. Dort trafen wir Nils und seine Gang, den wir vor ein paar Jahren bei der deutschen Meisterschaft kennengelernt haben. Am Freitag abend gab es eine ordentlich Parkplatzparty, jiha  . Am Samstag hatten wir leider keinen Wind, aber so hatten wir die Gelegenheit dazu, über das Festivalgelände zu schlendern, ein paar bekannte und unbekannte Leute zu treffen und mit den Herstellern und unseren Sponsoren über das 2014er Material zu schnacken.

Am Sonntag geb es dann auch etwas Wind und wir konnten kiten und den Pros bei der Qualifikation für den Worldcup zusehen. Das Wochenende hatte es ziemlich schlechtes Wetter und abends waren wir ziemlich durchgefroren und sind um uns wieder aufzuwärmen in die Dünensauna in St. Peter Ording. Von dort aus konnte man dann das Strandspektakel vom Warmen aus beobachten.

Am Montag morgen haben wir unsere Vorräte aufgefüllt und sind nach Dänemark geflitzt, wo wir noch zwei Wochen Urlaub verbringen wollten. „Urlaub“ deswegen, weil wir uns hier auskennen und nicht ständig neue Spots raussuchen und abchecken müssen.

 

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Nach der ganzen Fahrerei der letzten Wochen hatten wir auch keine Lust mehr dazu im Auto zu sitzen. Außerdem ist Dänemark super easy, da man an die meisten Spots direkt mit dem Auto hinfahren kann und keinen Upwinder oder Fußmarsch hin machen muss. Direkt als wir ankamen gab es in Kloster auch eine fette Session. Dieser Spot ist einer unserer allerliebsten Spots überhaupt. Durch das Seegras dort, ist der Spot super flach und es gibt auch bei viel Wind keine störenden Kabbelwellen.

Leider gab es die nächsten zwei Tage keinen Wind. Wir haben die Zeit genutzt, noch ein paar Freunde mehr aus der Schweiz zu treffen, zu grillen und dänische Polser-Würstchen zu essen. Dann ließ die Windvorhersage noch etwas Wind in Krik erwarten und wir sind dort hoch gepilgert. Als wir ankamen gab es erstmal ganz schön lange Gesichter, da es kaum Wind hatte. Sander quälte sich etwas mit dem 15er ab, doch ich beschloss in der Sonne zu chillen und etwas für meinen Bronzeton zu tun, da das Wetter in Dänemark unerwartet warm und sonnig war. Später kam dann doch noch genug Wind und ich konnte sogar meinen 9er Kite auspacken und letztendlich hatten wir doch noch viel Spaß im Flachwasser hinter der Hafenmole.

Am nächsten Tag gab es dann Kontrastprogram zum Flachwasser: Da bei NW-Wind Kloster und Krik super böig sind, sind wir in Hvide Strande in die Welle, wo mir auch endlich die ersten Fußwechsel gelungen sind. Ich sollte das wirklich mal im Flachwasser üben, statt immer nur in Monsterwellen, aber da nehm ich einfach lieber mein Freestyle-Board 😉

Die nächsten Tage gab es wieder kein Wind, nur Sonne, Sonne, Sonne. Das Wetter ist einfach zu schön gerade. Doch irgendwann langt das auch und wir wollen ja schließlich kiten. Wir haben die ganze Dänemark- und Europakarte abgegrast, doch nirgends gab es einen guten Wind-Forecast. So ein Mist. Also entschlossen wir uns aus Dänemark abzureisen und woanders Pizza essen zu gehen 😉 Und selbst nach vier Monaten stehen wir auch noch um 6 Uhr morgens auf um die Morgenthermik auszunutzen… Oh je…. 😉 Da sag mal einer, dass Kiten nicht süchtig macht!

 

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